Mobiles Making: So startet ihr
Ein mobiler Makerspace beginnt mit einer simplen Grundidee: Mit wenig, aber vielseitig einsetzbarem Material und digitalen Werkzeugen lassen sich fast überall kleine Maker-Projekte durchführen. Die Ausrüstung reicht dabei von simplen Scheren, Klebern und recycelten Materialien, über TüftelBoxen Edu (Klassensätze) bis hin zu transportablen Möbelstücken mit Laptops, Mikrocontrollern oder sogar 3D-Druckern. So passen die mobilen Tüftelschränke in Klassenzimmer, Gemeinschaftsräume und kleine Ecken. Caroline Servais, unsere Programmleiterin, sagt dazu: „Ein mobiler Makerspace bedeutet für mich, dass ich überall tüfteln kann. Hier geht es um die Philosophie des gemeinsamen Arbeitens und Problemlösens, unabhängig von Raum und Ausstattung.“
Making überall
Kreatives Arbeiten ist auch ohne festen Raum möglich. In unseren Projekten tüfteln wir beispielsweise in einer Geflüchtetenunterkunft, auf dem Weihnachtsmarkt oder in einem Kieztreff.
Dieses Prinzip lässt sich auf Schulen übertragen: Mobile Maker-Stationen können flexibel im Schulgebäude rotieren, sodass jede Klasse Zugang zu digitalen und kreativen Werkzeugen hat. Nachhaltigkeit und Ressourcenbewusstsein sind dabei immer ein Teil des Prozesses, denn Materialien wie Papierreste und Alltagsgegenstände lassen sich kreativ nutzen.
Auf kleinstem Raum
Ein fester Makerspace ist eine tolle Möglichkeit, aber mobile Lösungen bieten auch dieselben kreative Prozesse und fördern ebenso Zukunftskompetenzen durch digitale Bildung – mit mehr Flexibilität. Man kann in unterschiedlichen Settings tüfteln, z. B. mit verschiedenen Klassenstärke oder in Räumen für Kinder mit Einschränkungen. Unsere mobilen Tüftelschränke bieten Schulen eine praktische Lösung, um Making ohne bauliche Veränderungen zugänglich zu machen und gleichzeitig ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Maker-Mindset zu fördern.
In drei Jahren zum eigenen Makerspace
Nach vielen Jahren, in denen wir Schulen und unsere Makerspaces besucht haben, haben wir vor allem eines gelernt: Es funktioniert nicht ohne eine langfristige Zusammenarbeit.
In unserem Programm TüftelLab Schule begleiten wir daher Schulen drei Jahre lang beim Aufbau und nachhaltigem Betrieb eines eigenen Makerspaces. Vom ersten Schnupperworkshop in der Schule oder einem unserer TüftelLabs, über einen mobilen Makerspace für das Klassenzimmer bis zum Betrieb eines voll ausgestatteten Makerspaces im Schulgebäude.
Wir glauben an den Maker-Ansatz, weil er Kreativität, Problemlösungsfähigkeiten und technisches Wissen auf praxisnahe Weise fördert – Kompetenzen, die in der modernen Bildung unverzichtbar sind. Für Schulen und Lehrkräfte, die oft wenig Zeit für neue Tools haben und sich unsicher im Umgang mit Technik fühlen, bietet der Maker-Ansatz eine erprobte Möglichkeit, Schüler*innen aktiv einzubinden, ohne dass Lehrkräfte selbst technische Experten sein müssen. Mit unserer langjährigen Erfahrung unterstützen wir Schulen dabei, diesen Ansatz einfach und effektiv in den Unterricht zu integrieren. So können Lehrkräfte von Anfang an profitieren und ihre Rolle als Lernbegleitende stärken.
Mit Projektideen, Lehr- und Lernmaterialien aus unseren eigenen Werkstätten und durch Begleitung unseres erfahrenen Teams gelingt der spielerische Einstieg ins Making. In regelmäßigen Treffen mit anderen Programmschulen unserer TüftelCommunity, wird zudem ein Raum geboten, um sich zu vernetzen, auszutauschen und voneinander zu lernen.
Jede Schule ist anders. Deshalb setzen wir auf maßgeschneiderte Lösungen. Ob Grundschule, weiterführende Schule oder Berufsschule – gemeinsam entwickeln wir ein Konzept, das eure räumlichen Gegebenheiten, euer Budget und eure Lehrpläne berücksichtigt. Makerspaces können mit einer Vielzahl digitaler Werkzeuge ausgestattet werden, wie 3D-Druckern, Lasercuttern oder Virtual-Reality-Systemen. Außerdem unterstützen wir euch dabei, passende Fördermöglichkeiten und Finanzierungslösungen zu finden.
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