Vom Design zum Produkt
Was ist Digitale Fertigung?
Digitale Fertigung zeichnet sich durch den Einsatz von digitaler Software und Maschinen wie 3D-Drucker, Lasercutter oder Programmierungssoftwares aus. Lernende können eigene Modelle über 3D-Design- oder Coding-Programme wie Tinkercad erstellen und ihre Ideen in erfahrbare Prototypen übersetzen.
Welche Kompetenzen werden hier besonders gefördert?
Schülerinnen und Schüler trainieren in digitalen Fertigungsprozessen wichtige Zukunftskompetenzen, die weit über handwerkliche Fähigkeiten hinausgehen. Beim Arbeiten mit CAD-Software und Vektorgrafik-Programmen wie Inkscape oder Tinkercad werden mathematisches Verständnis und räumliches Denken ganz praktisch gefördert. Formeln und Geometrie bekommen plötzlich eine greifbare Bedeutung. Gleichzeitig stärken die Lernenden ihre Kreativität und ihr Designdenken, indem sie eigene Ideen vom ersten digitalen Entwurf bis zum fertigen Objekt, etwa aus dem 3D-Drucker oder dem Laser Cutter, durchdenken und umsetzen. Dabei begegnen sie realen Problemen, für die es keine vorgefertigten Antworten gibt und entwickeln so Schritt für Schritt echte Problemlösekompetenz. Nicht zuletzt lernen sie, Ressourcen bewusst einzusetzen und nachhaltig zu gestalten – ob beim Entwerfen eigener Textilmuster, dem Bauen eines Wasserspenders aus dem 3D Drucker oder beim Bauen erster Prototypen aus recycelten Materialien.